Rathaussturm mit Energieversorgung
Der traditionelle Feuchter Rathaussturm fand heuer in einer energiegeladenen und amüsanten Weise statt. Die Faschingsgesellschaft Feucht-fröhlich schaffte es am 11. November wieder, dem Ersten Bürgermeister Jörg Kotzur, den Rathausschlüssel auf heimtückische Art abzunehmen.
Die Narren hatten heuer das Thema Energieversorgung mitgebracht. In drei Wettkämpfen wurde um den Rathausschlüssel gerungen.
Bei der ersten Station musste mit einem Fahrrad Licht erzeugt werden. Nach dem Motto: strampeln was geht! Die Hexen beurteilten dann die Leuchtkraft und gewannen ihrer Meinung nach auf voller Linie.
Beim zweiten Wettkampf ging es an das Erraten von einem Gewicht. Wie schwer ist eine Packung Pellets? Erster Bürgermeister Jörg Kotzur lag knapp neben dem Ergebnis, denn eine der Hexen hatte natürlich das genaue Gewicht erraten. So stand es 2:0 für Feucht-fröhlich.
Bei der letzten Station handelte es sich um die Erzeugung von Biogas. Bei der Messung von äußerst lauten Pupsen gewann wieder Feucht-fröhlich, denn die Hexe, die zum Duell mit Jörg Kotzur antrat, war gut „gefüttert“ mit Sauerkraut, Zwiebeln und Speckspinnenbeinen. Sie erreichte damit fast 100 %, während der Erste Bürgermeister im unteren Viertel der Messlatte lag und definitiv keine Chance hatte.
Mit einer 3:0 Niederlage wollte sich Jörg Kotzur nicht geschlagen ergeben und holte aus dem Rathaus ein Fahrrad, um die Faschingsgesellschaft für Strom strampeln zu lassen. Aber auch da hatte er gegen Feucht-fröhlich keine Möglichkeit zu gewinnen.
Also blieb dem Ersten Bürgermeister nichts anderes übrig, als den Rathausschlüssel an die stolze Bruni Paschke von Feucht-fröhlich zu übergeben, die nun mit ihren Narren das Rathaus bis zum Aschermittwoch übernimmt.




















