Falkenbeobachtung mit der Feuchter Falkencam: Vier Eier im Horst
icon.crdate16.03.2026
Aus dem Falkenhorst auf dem Kirchturm von Herz-Jesu in Feucht gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Das Wanderfalkenpaar Frieda und Georg sorgt erneut für Nachwuchs. Inzwischen liegen vier Eier im Nest, die nun sorgfältig bebrütet werden. Mit etwas Glück können Vogelfreunde in einigen Wochen das Schlüpfen der jungen Wanderfalken live miterleben.
Aus dem Falkenhorst auf dem Kirchturm von Herz-Jesu in Feucht gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Das Wanderfalkenpaar Frieda und Georg sorgt erneut für Nachwuchs. Inzwischen liegen vier Eier im Nest, die nun vom Falkenweibchen sorgfältig bebrütet werden. Mit etwas Glück können Vogelfreunde in einigen Wochen das Schlüpfen der jungen Wanderfalken live miterleben.
Über die Feuchter Falkencam haben Interessierte die Möglichkeit, das Geschehen im Nistkasten in Echtzeit mitzuverfolgen. Die Live-Webcam überträgt rund um die Uhr Bilder aus dem Falkennest und ermöglicht so spannende Einblicke in das Brutgeschehen – vom Legen der Eier über das Brüten bis hin zur Aufzucht der Jungvögel. Der Livestream ist hier abrufbar.
Der Terzel Georg stammt aus Roth, wo er 2017 auf Schloss Ratibor geschlüpft ist. 2019 ließ er sich in Feucht nieder und zog hier bereits mehrfach erfolgreich seinen Nachwuchs groß. Seine Partnerin Frieda ist eine nicht beringte, wilde Falkin.
Betreut wird das Falkennest von Horstbetreuer Peter Kanis sowie Sebastian Haas von der Ortsgruppe Feucht vom Bund Naturschutz. Gemeinsam kümmern sie sich um die Wanderfalkenfamilie und den sicheren Nistplatz im Kirchturm. Dieser wurde vom Markt Feucht zusammen mit der katholischen Kirche Herz-Jesu eingerichtet, um den schnellsten Vogel der Welt zu schützen: Wanderfalken erreichen im Sturzflug Geschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometern.
Die Falkencam bringt Mensch und Natur auf besondere Weise zusammen. Sie ermöglicht faszinierende Einblicke in das Leben der Greifvögel und trägt dazu bei, Wissen über diese beeindruckende Vogelart zu vermitteln. Gleichzeitig leisten die Wanderfalken einen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht: Als natürliche Feinde von Tauben helfen sie, deren Population im Ort zu regulieren.
Im Turm der evangelischen Kirche Sankt Jakob sind Turmfalken, Dohlen und Mauersegler heimisch, allerdings ohne Live-Webcam.











