Markt Feucht erneut als Fairtrade-Gemeinde ausgezeichnet
icon.crdate11.03.2026
Der Markt Feucht bleibt ein wichtiger Teil des internationalen Netzwerks der Fairtrade-Gemeinden. Nachdem die Auszeichnung erstmals im Jahr 2018 durch Fairtrade Deutschland e. V. verliehen wurde, konnte Feucht auch bei der aktuellen Überprüfung alle Kriterien erfüllen und darf den Titel weiterhin tragen.
Der Markt Feucht bleibt ein wichtiger Teil des internationalen Netzwerks der Fairtrade-Gemeinden. Nachdem die Auszeichnung erstmals im Jahr 2018 durch Fairtrade Deutschland e. V. verliehen wurde, konnte Feucht auch bei der aktuellen Überprüfung alle Kriterien erfüllen und darf den Titel weiterhin tragen.
Erster Bürgermeister Jörg Kotzur zeigt sich erfreut über die erneute Bestätigung: „Die Verlängerung der Auszeichnung zeigt, dass der faire Handel in Feucht dauerhaft verankert ist. Viele engagierte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen setzen sich gemeinsam dafür ein, globale Verantwortung auch auf lokaler Ebene sichtbar und erlebbar zu machen.“
Um als Fairtrade-Gemeinde anerkannt zu werden, müssen Kommunen verschiedene Voraussetzungen erfüllen, die alle zwei Jahre überprüft werden. Grundlage ist ein Beschluss des Marktgemeinderats zur Unterstützung des fairen Handels. Darüber hinaus koordiniert eine Steuerungsgruppe die Aktivitäten vor Ort. Fair gehandelte Produkte werden im Einzelhandel und in der Gastronomie angeboten, Bildungs- und Informationsarbeit sensibilisiert für das Thema, und auch die lokalen Medien greifen die Initiativen regelmäßig auf. Mit diesem Engagement leistet der Markt Feucht zugleich einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinte Nationen. Das Leitmotiv „global denken, lokal handeln“ wird damit konkret vor Ort umgesetzt.
In den Jahren 2024 und 2025 setzte die Fairtrade-Gruppe Feucht erneut zahlreiche Aktionen um, um auf fairen Handel aufmerksam zu machen. Eine vielbeachtete Multivisionsshow über Ostafrika verband Einblicke in fairen Handel, Natur und Digitalisierung. Ganz besondere Aufmerksamkeit erhielt eine informative Ausstellung von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Feucht, die sich intensiv mit Fairtrade, Klimaschutz und der Herkunft von Produkten beschäftigten. Auch die kreative und interaktive Aktion „Smoothie-Bike und Faire Kaffeepause“ stieß auf großes Interesse und trug dazu bei, das Thema Fairtrade im Ort sichtbar und erlebbar zu machen. Zum Valentinstag wurden auf dem Bauernmarkt Fairtrade-Rosen verteilt, um auf faire Arbeitsbedingungen speziell in der Blumenproduktion aufmerksam zu machen.
Fairtrade-Gruppensprecher Helmut Schleif lädt alle Interessierten dazu ein, sich der Fairtrade-Gruppe Feucht anzuschließen und bei Aktionen mitzumachen. Kontakt über den Markt Feucht: klimaschutz(@)feucht.de, Telefon Telefonnummer: 09128 9167-912.
(Fotos: Fairtrade-Ausstellung der Mittelschule Feucht in 2025 mit Erstem Bürgermeister Jörg Kotzur und Lehrerin Kerstin Ortner / Teernte in Tansania aus der Multivisionsshow Ostafrika von Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner / Faire Kaffeepause in Feucht)













