Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG

18.11.2005

ICE-Neubaustrecke: Ab Ende November steht die Oberleitung unter Strom

An der ICE-Neubaustrecke zwischen Nürnberg-Fischbach und Ingolstadt-Nordbahnhof kommt ab 24. November 2005 Spannung auf: der Strom wird eingeschaltet. Zuerst geht die elektronische Stellwerkstechnik in Betrieb, drei Tage später beginnen dann die Hochgeschwindigkeits-Testfahrten. Ein spezieller Messzug wird mit bis zu 330 km/h die Strecke befahren. Wie auf allen Strecken und Anlagen der Deutschen Bahn ist das Betreten der Gleisanlagen für Unbefugte verboten!

Nach dem Einschalten des Stroms steht die Oberleitung kontinuierlich unter einer Starkstromspannung von 15.000 Volt. Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass nicht nur eine direkte Berührung der Oberleitung tödlich ist. Bei der Annäherung an die Oberleitung mit Körperteilen oder leitfähigen Gegenständen können sogar bis zu einem Abstand von 150 Zentimetern so genannte Lichtbögen überspringen. Sie können zu schweren Verletzungen und Verbrennungen führen. An die Eltern ergeht in diesem Zusammenhang der dringende Appell, ihre Kinder auf die Gefahren hinzuweisen, zum Beispiel beim Klettern auf Oberleitungsmasten oder abgestellte Schienenfahrzeuge. Auch vor den Risiken beim Drachen steigen lassen in der Nähe von Stromleitungen sollte gewarnt werden.

Bereits seit dem Frühsommer fahren Bau- und Messzüge mit niedriger Geschwindigkeit über die neuen Gleise. Ab dem 27. November beginnen die Test- und Messfahrten für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. Im Rahmen dieser Testfahrten müssen die Messzüge um zehn Prozent schneller fahren als zukünftig im planmäßigen Betrieb vorgesehen (Tempo 300 auf der Neubaustrecke). Der kommerzielle Bahnbetrieb beginnt pünktlich zum Beginn der Fußball-WM 2006.

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