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Ausgeschiedene Marktgemeinderäte verabschiedet

30.09.2020

Ausgeschiedene Marktgemeinderäte verabschiedet
Bildquelle:
Markt Feucht
Bis Ende April 2020 waren sie im Amt, jetzt endlich konnten die zehn ehemaligen Mitglieder des Feuchter Marktgemeinderates gebührend verabschiedet werden: Susanne Flesch, Tanja Graßer-Bertl, Sebastian Greck, Alexander Hommel, Gerlinde Kotzur, Sabine Meindl, Wolfgang Mittwoch, Karin Reiwe, Gerd Steuer und Altbürgermeister Konrad Rupprecht. In der Reichswaldhalle wurden sie durch Ersten Bürgermeister Jörg Kotzur bei einer kleinen Feierstunde geehrt.

Ein Ehrenamt auszufüllen, sei nie bequem und immer mit Aufwand verbunden, sagte Kotzur. „Ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere von Ihnen spät abends noch dagesessen ist und sich Unterlagen angeschaut hat und das eine oder andere auch mit in den Schlaf genommen hat.“ Im Amt als Marktgemeinderätin oder Marktgemeinderat treffe man eben wichtige Entscheidungen, die man auch mittragen müsse. „Die Früchte Ihrer Arbeit sehen Sie in unserem lebendigen Ortsgeschehen.“

Susanne Flesch war 18 Jahre für die CSU im Marktgemeinderat, Tanja Graßer-Bertl 18 Jahre für die SPD. Sebastian Greck war die ersten fünf Jahre seiner Amtszeit für die CSU im Gremium, das letzte Jahr fraktionslos. Sechs Jahre war Alexander Hommel für die CSU im Marktgemeinderat, auf 17 Jahre Amtszeit für die SPD brachte es Gerlinde Kotzur. Sabine Meindl füllte das Ehrenamt sechs Jahre lang für Bündnis 90/Die Grünen aus, Wolfgang Mittwoch für die CSU ebenfalls sechs Jahre. Karin Reiwe war ganze 24 Jahre im Gremium tätig, von 2005 bis Januar 2019 als Vorsitzende der CSU-Fraktion. Im Jahr 2014 wurde sie für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung geehrt.

Gerd Steuer hatte eine Amtszeit von 35 Jahren, anfangs gehörte er der CSU an, später der UCS. Von 2014 bis 2020 war er Dritter Bürgermeister, 2015 erhielt er die Verdienstmedaille um die kommunale Selbstverwaltung in Bronze.

Altbürgermeister Konrad Rupprecht war 18 Jahre für die CSU im Marktgemeinderat, und zwar von 1978 bis 1996, ab 1989 als Fraktionsvorsitzender. Danach folgten 24 Jahre als Erster Bürgermeister des Marktes Feucht. Von 2002 bis 2020 war er zudem Kreistagsmitglied. Folgende Auszeichnungen wurden ihm in seiner Amtszeit zuteil: 1998 Ehrung für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung, 2010 Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze, 2016 Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber und 2017 Verleihung der Heimatmedaille des Ministerpräsidenten.

Da Konrad Rupprecht und Gerd Steuer bei dem Termin in der Reichswaldhalle nicht anwesend sein konnten, wurden sie gesondert ins Rathaus eingeladen. Der Altbürgermeister kam mit seiner Gattin Ursula und freute sich sehr über das Geschenk, das ihm Kotzur überreichte: ein Aquarell, das ihm jahrelang zur Seite „hing“ – das Bild hatte bis vor kurzem noch seinen Platz an der Wand des Bürgermeisterbüros. Es liegt Rupprecht besonders am Herzen.

Auch die anderen ausgeschiedenen Marktgemeinderäte und -rätinnen bekamen ein Andenken. Eine Urkunde, eine Oberth-Medaille und eine Orchidee. „Die gedeiht, je nachdem, wie Ihr Dau-men ist“, meinte Kotzur schelmisch: „Grün, rot oder schwarz.“

 

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