Wanderfalken in Feucht werden flügge

28.05.2020

Wanderfalken in Feucht werden flügge
Bildquelle:
Haas
In ihrem zweiten Jahr ist das Wanderfalkenpaar Margarete und Georg bereits ein eingespieltes Team. Am 18. März 2020 war das Gelege mit vier Eiern komplett, am 20. April erblickten vier gesunde Küken im Turm der katholischen Kirche „Herz-Jesu“ das Licht der Welt. Im Alter von 18 Tagen bekamen das junge Falkenweibchen und ihre drei Brüder Kennringe der Vogelwarte Radolfzell angelegt. Durch diese individuelle Markierung können die Wanderfalken unterschieden und wiedererkannt werden.

In diesen Tagen endet nun die Nestlingsdauer der Wanderfalken. Immer öfter kann man die „Halbstarken“ auf dem Anfluggitter beobachten, wie sie ihre Schwingen ausbreiten und die Flugmuskulatur trainieren. Die weißen Daunenfedern sind bereits weitgehend den Federn des braun-beigen Jugendkleides gewichen.

Leider kommt es immer wieder vor, dass sich die Jungfalken bei ihren Flugvorbereitungen über-schätzen. Dann gleiten sie im Sinkflug auf angrenzende Gebäude hinab, sitzen dort recht hilflos und rufen. Das Emporfliegen zu ihrem Nistkasten im Turm gelingt meist noch nicht.

Wenn ein solcher „gestrandeter“ Jungfalke gefunden wird, bitte bei Sebastian Haas, Bund Naturschutz der Ortsgruppe Feucht, Telefon 01515/ 941 58 55 melden.

 

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