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Hexen verabschieden sich von ihrem „Schatz“

24.02.2020

Hexen verabschieden sich von ihrem „Schatz“
Bildquelle:
Markt Feucht
Ruhig und fast schon unnatürlich betraten die einst so lebhaften Hexen am unsinnigen Donnerstag das Feuchter Rathaus, um den Ersten Bürgermeister Konrad Rupprecht mit on Tour zu nehmen. Es war ihre letzte Tour mit ihrem Bürgermeister „Kony“ und bei dieser wollten sie ihm mal zeigen, was die Hexen am Weiberfasching alles so treiben.

Mit einer Krone versehen und gut angeschnallt wurde er in eine Rickscha gesetzt und schon ging es quer durch Feucht ins bunte Treiben.

Nach einer luftigen Runde zu verschiedenen Standpunkten fanden sich alle im Rathaus ein, wo man versuchte, die traurigen Hexen etwas aufzumuntern. Aber unter vielen Tränen hatten sich die sonst so kecken Hexen auf den Abschied ihres Konys vorbereitet und einige Abschiedsgeschenke zur Erinnerung mitgebracht. Da er ihnen sehr am Herzen liegt, brachten sie ein Kissen und eine Kuscheldecke mit, damit er immer von seinen Hexen träumt, und dazu natürlich ein Gruppenfoto für den Nachttisch. Bedacht auf die Gesundheit, besonders falls die Verdauung mal nicht so funktioniert, eine Flasche Grappa mit persönlicher Gravur, für den Urlaub Flip Flops im Hexendesign und einen Ortsplan mit Hexenroute, damit er auch ja nicht vergisst, wo jede einzelne Hexe wohnt –  falls er Sehnsucht bekommt. Weiterhin als Präsent hatten sie einen Strohhut mit Hexenbesen für den Sommer am Brückkanal, zum Lesen das perfekte Buch „Die kleine Hexe“ mit einem persönlichen Lesezeichen und für die schlanke Line als kleines Betthupferl Herzpralinen dabei. Als Schlussgeschenk gab es noch einen Hexensamen, um einen Baum zu pflanzen, der, wenn er gewachsen ist, immer umarmt werden kann. Man beachte dazu: Hexen leben in Bäumen.

In all den Jahren waren die Hexen von Konys verschiedenen Faschingsoutfits sehr angetan, die allerdings immer von seiner Frau Ursi vorbereitet wurden. Für diese Unterstützung bekam sie von den Hexen ein kleines Dankeschön.

Nicht nur Geschenke, sondern auch ein auf den Bürgermeister zugeschnittenes Gedicht wurde vorgetragen. Es flossen immer wieder Tränen, so traurig war der Abschied für die Hexen, dass sie die Worte „unser Herz ist bei Dir, wir werden Dich vermissen“ gerade noch so aussprechen konnten.

Es sollten an diesem Nachmittag aber nicht nur Tränen geben, man sollte auch etwas zum Lachen haben. Daher hatten sich die Mitarbeiterinnen im Rathaus für die Hexen ein Pantomimenratespiel ausgedacht. Zu erraten waren der Raketenpionier Hermann Oberth, der Klapotetz, das Pfinzingschloss, der Friedhof und die Gemeindebücherei. Die Hexen mussten sich auf die lautlosen Bewegungen so konzentrieren, dass sie für kurze Zeit abgelenkt und bei guter Laune waren.

Zum Abschied gaben sie noch einmal ihr Bestes und stimmten auf ein Abschiedslied ein. Unter tränenreicher Stimmlage versuchten sie sich an der Melodie von „Marmor Stein und Eisen bricht…“, allerdings in einer abgeänderten Version; mit dem Beginn „Weine nicht, wenn Du in Rente gehst…, warst immer für uns da, 24 Jahr“.

 

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