Feucht bleibt Fairtrade-Gemeinde

13.01.2020

Feucht bleibt Fairtrade-Gemeinde
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Feucht erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Gemeinde. Die Auszeichnung wurde der Zeidlergemeinde erstmalig im Jahr 2018 verliehen. Seitdem baut sie ihr Engagement weiter aus. Anlässlich der Re-Zertifizierung laden der Markt Feucht und die Fairtrade-Gruppe Feucht am 07. Februar 2020 um 17 Uhr alle Interessierten zu einer kleinen Feier ins Zeidlerschloss ein.

Vor zwei Jahren erhielt der Markt Feucht von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für sein Engagement zum fairen Handel, für die er nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Bei Sitzungen, Empfängen und Besprechungen im Rathaus wird fair gehandelter Kaffee getrunken – außerdem wird die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten. Zudem koordiniert eine Steuerungsgruppe alle Aktivitäten. In Geschäften und gast-ronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

In den zwei Jahren seit der erstmaligen Auszeichnung ist in Sachen Fairer Handel einiges passiert: Die Veranstaltungsreihe „Markt der fairen Möglichkeiten“, die zusammen mit dem Weltladen „Der Faire Jakob“ durchgeführt wird, konnte sich etablieren und fand 2019 mit einer fairen Moden-schau bereits zum dritten Mal statt. Ebenfalls zum dritten Mal war die Fairtrade-Gruppe Feucht 2019 auf dem Bürgerfest vertreten. Neben diesen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen spielen die Themen nachhaltige Beschaffung und Bildungsarbeit eine zentrale Rolle in der Fairtrade-Gemeinde Feucht.

Eltern erhalten für ihre neugeborenen Kinder ein fair und klimaneutral produziertes Lätzchen aus Biobaumwolle und in der Mittelschule werden Fußbälle aus fairer Produktion eingekauft. Auch in den Lehrerzimmern der drei Schulen in Feucht wird fairer Kaffee getrunken und immer wieder besuchen Klassen den Weltladen „Der Faire Jakob“, um den Fairen Handel greifbar zu erleben.

„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagt Philipp Ankowski, Fairtrade-Beauftragter in der Verwaltung des Marktes Feucht. „Für 2020 sind bereits einige Projekte in Vorbereitung, zum Beispiel wird es im Frühjahr eine öffentliche Aktion rund um fair gehandelten Kaffee geben. Nähere Infos werden wir rechtzeitig über die Presse bekanntgeben.“

Feucht ist eine von über 650 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

Bei der Feierlichkeit im Zeidlerschloss Feucht werden unter anderem auch Vorträge über Regionalität und Nachhaltigkeit gehalten.

Weitere Informationen zur Fairtrade-Gemeinde Feucht gibt es in der Rubrik Leben in Feucht unter dem Punkt Fairtrade.

 

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