Viel Lob für die Kinderstadt

19.07.2019

Viel Lob für die Kinderstadt
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Markt Feucht
Alle scharten sich am „Marktplatz“: Mit einem Fest für Kinder, Eltern und Gäste ist die ASB Kinderstadt Lieblingsplatz in der Sternstraße in Feucht nach nur 15 Monaten Bauzeit eingeweiht worden.

Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht, Einrichtungsleiterin Andrea Hawel, ASB Geschäftsführer Tino Städtler, stellvertretender Landrat Norbert Reh und Architekt Reinhard Graf durchschnitten vor dem „Bahnhof“ das bunte Band, das die Kinder des Hauses gemeinsam mit den Erzieherinnen gestaltet hatten. Zuvor hatte Architekt Reinhard Graf bereits den symbolischen Schlüssel übergeben. Der Bau der ASB Kinderstadt in Feucht lief nicht nur zeitmäßig rund, sondern lag mit rund vier Millionen Euro, wovon der Freistaat Bayern rund die Hälfte übernimmt, auch bei den Baukosten nur wenig über Plan.

Eine Krippengruppe, zwei Kindergartengruppen und zwei Hortgruppen sind in der als Kinderstadt angelegten Einrichtung in der Sternstraße untergebracht, die aktuell 108 Kinder beherbergt. Das Konzept mit einzelnen Häusern und Außenbereichen für jede Altersgruppe, die mit einem gemeinsamen Dach zu einer Kinderstadt samt kleinem Marktplatz verbunden sind, hatte den Marktgemeinderat Feucht im Herbst 2016 überzeugt.

In Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten, die das Grundstück stellten, wurde entschieden, die Kinderstadt in Holzbauweise zu errichten. „Damit haben Sie in die Zukunft der Kinder investiert“, lobte Reinhard Strobel von den Bayerischen Staatsforsten bei der Einweihung.

Feuchts Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht freut sich, dass sein Markt nun auch Kinderstadt ist, und dankte Architekt Reinhard Graf und dem ASB Nürnberger Land e.V., die die Idee gemeinsam entwickelt hatten, für die gute Zusammenarbeit. „Es ist toll geworden“.

Vollholzdecken, Wärmepumpe, Holzmöbel: Die ASB Kinderstadt Lieblingsplatz sei bis ins Detail nachhaltig gebaut, betonte Architekt Reinhard Graf. Für die Inneneinrichtung haben sich die Planer Ideen aus dem echten Stadtleben geholt. So laden im „Bahnhof“, der die Kindergartenkinder beherbergt, kleine Zugabteile zum Verweilen ein. Für die Krippenkinder in der „Gärtnerei“ gibt es Kuschelnischen in den Wänden und für die Hortkids in der „Manufaktur“ im ersten Stock einen schicken Chillbereich. Gaststätte, Turnverein und Rathaus als Sitz der Verwaltung komplettieren das großzügige Areal.

„Ein echter Lieblingsplatz“, findet ASB Vorstand Bruno Schmidt. „Eine kleine Heimat“, lobt Evelyn Kittel-Kleigrewe, beim Landratsamt zuständig für die Kitas im Nürnberger Land. Sie wünschte Kindern und Erzieherinnen viel Freude. Die hatten die Kinder auch bei der Einweihung. Sie unterhielten die zahlreichen Gäste rund um den großen Baum am Marktplatz mit Liedern und Tänzen, bevor sich dann alle mit selbstgemachtem Fingerfood der Eltern und Leberkäs-Semmeln des Marktes Feucht stärken durften.


Text: Isabel Krieger

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