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Erster Bürgermeister zu Besuch bei Firma Kölbl Accessories

17.06.2019

Erster Bürgermeister zu Besuch bei Firma Kölbl Accessories
Bildquelle:
Markt Feucht
Seit über 30 Jahren fertigt die Firma Kölbl Accessories exklusives Musikzubehör. Nach dem Umzug aus Altdorf ist das Unternehmen seit Ende 2018 wieder in Feucht ansässig. Grund genug für Ersten Bürgermeister Konrad Rupprecht, sich in der Produktionsstätte im Chormantelweg umzuschauen.

Denn was Geschäftsführer Norbert Kölbl und seine acht Angestellten hier in Handarbeit fertigen, ist allemal etwas Besonderes

Die Betriebsführung führt zuerst vorbei an Nähmaschinen und Werkbänken. Im Lager zeigt Kölbl seinen Besuchern vom Markt Feucht – neben dem Ersten Bürgermeister sind dies die geschäftsleitende Beamtin und der Wirtschaftsförderer sowie der Geschäftsführer der Feuchter Gemeindewerke Raimund Vollbrecht – die hochwertigen Ausgangsstoffe seiner Produkte: Seide, Mikrofaser, Leder von Elch, Rind, Schwein und Lamm. Gefertigt wird ein umfangreiches Sortiment für Musikzubehör: Taschen, Koffer, Tücher, Riemen, Wischer. Profimusiker aus aller Welt schätzen die handgemachte Qualität aus Franken. „Wer einen fünfstelligen Betrag für seine Klarinette, Saxophon oder Fagott ausgibt, der will auch für die Aufbewahrung und Pflege seines Instruments nur das Beste“, beschreibt Kölbl seine Zielgruppe. „Und Elchleder beispielsweise ist von der Haptik purer Luxus.“

Der gelernte Feintäschner hat die Arbeit mit dem Naturstoff Leder von Grund auf gelernt. Auch seine Angestellten sind fast durchweg Täschner, Sattler oder Näher. „Die Berufe sind in der Bevölkerung kaum bekannt“, erklärt Kölbl. „Daher ist es sehr schwierig für uns, geeigneten Nachwuchs zu finden.“ In der Tat sind Ausbildungsstellen rar. Die Azubis aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland müssen zum Berufsschulunterricht blockweise nach Mainburg nahe Ingolstadt. Kölbls Firma konkurriert zudem mit der Automobilindustrie oder großen Lederwarenherstellern um die ausgelernten Fachkräfte.

Die Produkte von Kölbl treffen eine Nische, aber eine, in der es weltweit genügend Abnehmer gibt. „Siebzig Prozent der Ware geht in den Export in 25 Länder“, erzählt der Geschäftsführer und Inhaber. Gefertigt werden jährlich etwa 1.500 Taschen und Koffer, 30.000 Wischer zum Reinigen von Blasinstrumenten und 10.000 Tragriemen für Blasinstrumente. Abseits der Musikbranche produziert die Firma auch etwa 3.000 exklusive Kameragurte aus Elchleder. Das Leder stammt direkt aus Finnland, von einer der letzten Gerbereien, die dieses noch herstellen. Und so ist eines klar: Wer ein Produkt aus Kölbls Herstellung in den Händen hält, erwirbt gewiss keine Massenware, sondern Unikate made in Feucht.


Auf dem Bild v.l.n.r.:
Raimund Vollbrecht, Konrad Rupprecht, Norbert Kölbl, Horst Käppner und Marion Buchta, die geschäftsleitende Beamtin des Marktes Feucht

 

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