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NaturFreunde im Goldenen Buch

16.05.2019

NaturFreunde im Goldenen Buch
Bildquelle:
Markt Feucht
In dieses gewichtige Buch dürfen sich Ehrengäste des Marktes Feucht eintragen. Das waren Ende April die NaturFreunde aus Bayern.

Landesvorsitzender Christian Schwarzkopf, Geschäftsführer Peter Pölloth und stellvertretender Landesvorsitzender Alexander Körber als Vorstandsmitglied aus Franken setzten bei dem Empfang im Rathaus ihre Unterschriften in das Goldene Buch.

Erster Bürgermeister Rupprecht hieß im Sitzungssaal den gesamten Vorstand und die Mitglieder des Landesausschusses der NaturFreunde sowie Vertreter aller Fraktionen des Marktgemeinderates willkommen und bot den Gästen einen Überblick über die Freizeitmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten von Feucht.

NaturFreunde-Landesvorsitzender Christian Schwarzkopf ging im Gegenzug kurz auf die Geschichte des Verbandes ein. Die NaturFreunde entstanden, „um der arbeitenden Bevölkerung den Zugang zur Natur zu ermöglichen“, erklärte Schwarzkopf, „hier rührt auch unser Gruß ‚Berg frei‘ her.“ Als sie 1895 in Wien gegründet wurden, sei das Pendant, der Alpenverein, elitär und akademisch geprägt gewesen – hier wurden Arbeiter nicht aufgenommen. Mit der Machtübernahme der Nazis wurden die NaturFreunde 1933 verboten und enteignet. Sie durften sich 1946 als einer der ersten Vereine wieder neu gründen.

Die NaturFreunde sind ein politischer Freizeitverband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur und haben mehr als 70.000 Mitglieder in etwa 600 Ortsgruppen. Sie betreiben knapp 450 Häuser in ganz Deutschland, und das nicht nur in den Bergen. Mitglieder und Nichtmitglieder seien gleichermaßen willkommen und könnten beispielsweise zwischen Ferien im Gebirge und an der Ostsee wählen, warb Schwarzkopf für den Verband. Er bedankte sich im Namen aller Besucher herzlich für den überaus netten Empfang im Rathaus.

Im Vorfeld war in der Gauchsbach-Aue gemeinsam ein Baum gepflanzt worden: eine Flatterulme. Ulmus laevis ist der Baum des Jahres 2019, ein Großbaum aus der Gattung der Ulmen, der bis zu 35 m Höhe erreichen kann.

Am darauffolgenden Tag fanden sich rund 160 Delegierte aus den 122 bayerischen Ortsgruppen der NaturFreunde aus ganz Bayern in Feucht ein, um in der Reichswaldhalle zu tagen. Hier begrüßten neben dem Ersten Bürgermeister auch Landrat Armin Kroder und der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands, Michael Müller (Staatssekretär a.D. Umweltministerium), der extra aus Berlin angereist war und ein aufrüttelndes Kurzreferat zur Klimasituation hielt. Mit rund 18.000 Mitgliedern ist der Landesverband Bayern e.V. übrigens der größte Landesverband der NaturFreunde in Deutschland.

 

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