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„Kommunales Start-up“ weiter auf Erfolgskurs

07.05.2019

„Kommunales Start-up“ weiter auf Erfolgskurs
Bildquelle:
Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz
Amberg, 2. Mai 2019. Von elf auf fast 75 Gemeinden in vier Jahren – der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV KVS) wächst und wächst.

Das präsentierte die Behörde nun auf ihrer zwölften Verbandsversammlung im Saal der Amberger Stadtwerke. Großes Thema der Veranstaltung: die Erweiterung des Betätigungsfelds des Verbands, vom klassischen Verkehrsüberwacher hin zum kommunalen Sicherheits- und Mobilitätsmanager.

„Herzlich willkommen zur 12. Verbandsversammlung des ‚ersten kommunalen Start-ups‘ – es ist schon erstaunlich, welch eine Entwicklung wir in den letzten Jahren hingelegt haben“, begrüßte Verbandsvorsitzender und Oberbürgermeister der Stadt Amberg Michael Cerny die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit
Oberpfalz im Saal der Stadtwerke Amberg.

Dies konnte auch Geschäftsführer Maximilian Köckritz in seinem Bericht mit durchweg positiven Zahlen untermauern: Insgesamt schlossen sich 2018 dem kommunalen Verkehrsüberwacher 30 neue Gemeinden an, um ihm die Überwachung des ruhenden und/oder fließenden Verkehrs zu übertragen. „Von 37 in 2017 auf 67 in 2018 – eine erstaunliche Entwicklung. Gut für uns war in diesem Zuge sicherlich auch die juristische Ohrfeige für private Verkehrsüberwacher, die, anders als wir, nicht gesetzeskonform agieren. Das hat viele Gemeinden dazu bewogen, sich uns anzuschließen sowie unser Know-how und modernste Technik zu nutzen, um die Sicherheit auf den Straßen zu überwachen – und zu verbessern“, so Köckritz. Stand Mai 2019 sind es sogar knapp 75 Mitgliedsgemeinden.

Stichwort Verkehrssicherheit: Bei den gemessenen Geschwindigkeitsverstößen pro Stunde zeigt sich ein klarer Trend nach unten: Von fast 23 Verstößen pro Stunde im Jahr 2015 ging diese Zahl im Jahr 2018 auf 14,5 Verstöße pro Stunde zurück (17,3 in 2016, 15,7 in 2017). „Diese erfreuliche Entwicklung belegt schwarz auf weiß, dass regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen wirken und die Geschwindigkeit nachhaltig senken können.“ Für den Verband kein Grund sich auszuruhen: Denn trotzdem wurden 2018 im Verbandsgebiet 540 Fahrverbote wegen Raserei verhängt und über 5.500 Punkte in Flensburg vergeben – unter anderem an einen Autofahrer in Roding, der innerorts mit 82 km/h statt 30 km/h unterwegs war und einen Verkehrsteilnehmer in Bruck, der dort auf der B85 statt der erlaubten 50 km/h 95 km/h fuhr.

Weiter informierte Maximilian Köckritz über das umfangreiche Angebot, das der Verband künftig als Mobilitätsdienstleister seinen Gemeinden anbietet. Beispielsweise: eCarsharing. Was Ende März als Pilotprojekt mit zwei E-Fahrzeugen in Amberg startete, soll nun auch in weiteren Kommunen eingeführt werden. Wackersdorf, Neustadt an der Waldnaab und Nabburg stehen mit einem eCarsharing-Angebot bereits in den Startlöchern. „Der Zweckverband hat es sich zum Ziel gesetzt, das Thema Mobilität der Zukunft voranzubringen. Unter anderem durch den Umstieg auf Elektrofahrzeuge. Aber das ist nur ein Baustein von vielen. Wir wollen in allen Mobilitäts-, Digitalisierungs- und Sicherheitsfragen Partner für unsere Gemeinden werden – und gemeinsam dafür sorgen, dass unser Verbandsgebiet sicher Richtung Zukunft unterwegs ist.“ Außerdem plant der Zweckverband, im Bereich Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) tätig zu werden. Durch dieses Angebot möchte der ZV KVS für mehr Sicherheit und Ordnung innerhalb seiner Kommunen sorgen.

Über den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz: Gegründet wurde der ZV KVS im November 2014 von 11 Gründungsmitgliedern als „klassischer“ Überwacher des ruhenden und fließenden Verkehrs. Heute erfüllt der Zweckverband diese Aufgabe für über 70 angeschlossene Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften. Dabei entwickelt sich der ZV KVS ständig weiter, schließlich hat er sich ein Ziel gesetzt: Seinen Kommunen, die sich insbesondere im ländlichen Raum befinden, als Dienstleister rund um die Themen Mobilität, Digitalisierung und Sicherheit zur Seite zu stehen und gemeinsam mit ihnen an dieser anspruchsvollen Aufgabe zu arbeiten.

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