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Hexen suchen Örtlichkeiten für Postfiliale

04.03.2019

Hexen suchen Örtlichkeiten für Postfiliale
Bildquelle:
Markt Feucht
In Vertretung für den Ersten Bürgermeister Rupprecht übernahm die Zweite Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen in der Rolle als Oberhexe die Führung im Rathaus. So begrüßte sie am Weiberfasching die Hexen der Faschingsgesellschaft Feucht-fröhlich, die mit ihrem Lied „Hoch auf dem schnellen Besen sahen die Hexen die Not: Da, wo die Post einst gewesen, bald schon der Leerstand droht“, in den Sitzungssaal flogen.

Weiter ging’s im Text: „Kleben, stempeln, kassieren kann doch so schwer nicht sein. Wollt Ihr es nicht mal probieren. Lasst doch die Post hier ein!“

Die Frage war: „Ist es denn richtig, dass die Post in einem Lego-Laden oder im REWE, im Hexenjargon ausgedrückt, am ‚Arsch der Welt‘, richtig platziert ist?“ Und so kamen die Hexen darauf, dass das Rathaus im Ortszentrum der optimale Ort für eine Postfiliale ist.

Die Hexen hatten vorher auch noch weitere Bewerber im Auge, wie die Buchhandlung Kuhn, Der Bote und die Raiffeisenbank, die von dem Hexenkonzept vollauf begeistert waren. Für seinen Standort musste man sich aber bewerben und dafür war die Verwaltung bestens gerüstet.

Bei der Bewerbung waren nicht nur schöne Bewerbungsfotos gefragt, sondern auch Genauigkeit beim Postaustragen sowie Geschicklichkeit beim Briefmarkenkleben und Stempeln. Beim Überstellen der Briefe an die Post überzeugte die Verwaltung vor allem mit ihrer Überschallgeschwindigkeit.

Das Postzustellen musste allerdings etwas geübt werden, man stellt sich selbst ja gelegentlich die Frage: „Warum dauerte die Zustellung so lange?“. Der Hexenbrief durchlief sieben Empfänger, bis er endlich bei seinem richtigen Adressaten ankam. Dieser freute sich dann riesig über den Erhalt und übergab dafür dem Zusteller ein „Trinkgeld“. Ende gut, alles gut.

Mit Schunkelliedern und herzlichem Abschied stand zwischen der Rathausverwaltung und den Hexen eines fest: „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht…“

 

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