Himmlische Hilfe beim Rathaussturm

15.11.2018

Himmlische Hilfe beim Rathaussturm
Bildquelle:
Herbert Bauer
Beistand von ganz oben holte sich Feucht-fröhlich in diesem Jahr zu Beginn der Faschings-Session.

Erst beim ökumenischen Gottesdienst, der auf die Idee des Präsidenten der Faschingsgesellschaft, Pascal Czerwek, zurückging und großen Anklang fand, danach beim traditionellen Kampf um den Rathausschlüssel. Hier half Engel Aloisius, der eine Rede auf den Markt Feucht hielt, die sich gewaschen hatte. „Helau-lu-jah“, war sein Schlachtruf.

Im bajuwarisch-fränkischen Engelskostüm steckte kein Geringerer als Kabarettist Sven Bach, der aus dem Fenster über der Rathaustür lugte. Neben ihm schwebte der begehrte Schlüssel in Zeitlupe nach unten. Nach dem Motto „Vom Himmel bin i kumma, und in Feucht bin i dou, na wär i na daham bliebn, dann hätt i mei Rouh“ amüsierte sich Aloisius über die Geschehnisse in Feucht des letzten Jahres: der Flächennutzungsplan („die einzige Fläche, wo gscheit gnutzt is, is beim Kony für‘s Schäufele“), der Leutschacher Wein („da zeicht‘s da alles zamm“), die steigenden Kinderzahlen („vielleicht liegt‘s an der guten Verkehrsanbindung“) und die geplante Sanierung der Reichswaldhalle („Sichtsanierung, weil man danach nix mehr sicht, oder weil´s sich so lange ziecht“). Er endete mit einem kräftigen „Dunnawetter Helau-lu-jah!“

Am Ende der launig-himmlischen Rede war der Schlüssel in der Hand von Präsident Pascal Czerwek, dort aber noch nutzlos, da mit einem Code gesichert, wie Konrad Rupprecht erklärte. Um diesen musste die Faschingsgesellschaft sich noch bemühen. Der Erste Bürgermeister hatte ein überirdisches Spiel vorbereitet: die schlausten Köpfe von Feucht-fröhlich mussten die Planeten im Sonnensystem sortieren und die korrekte Entfernung zur Sonne finden. Mit ein bisschen Hilfe der Zuschauer postierten sie sich als Planeten an einem am Boden ausgelegten Maßband. Der Erste Bürgermeister musste am Schluss zähneknirschend den Code freigeben. Dieser lautete übrigens schlichtweg „auf“.

Unterstützung hatte Konrad Rupprecht bei der Verteidigung des Rathauses von seinen Feuchter Bürgermeisterkollegen Katharina von Kleinsorgen und Gerd Steuer sowie einigen Marktgemeinderätinnen und -räten.

Ehrengäste waren unter anderem die Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler und Katja Hessel, Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel, der stellvertretende Landrat Norbert Reh, der Erste Bürgermeister aus Schwarzenbruck Bernd Ernstberger, die Kreisrätin Gabriele Drexler und Franz „Mecki“ Binder, Ehrenpräsident und Mitbegründer von Feucht-fröhlich.

 

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