Viele faire Möglichkeiten in Feucht

26.09.2018

Viele faire Möglichkeiten in Feucht
Bildquelle:
Markt Feucht
„Wenn ich gewusst hätte, wie interessant das hier ist, dann hätte ich meine Tochter und ihre Kinder mitgenommen“, erklärte eine ältere Dame am Ende der Veranstaltung.

Erstaunt über das, was am 23. September in der Reichswaldhalle geboten war, und voller Eindrücke über die Möglichkeiten, die Welt ein bisschen fairer zu machen, ging die Feuchterin nach Hause.

Der Markt der fairen Möglichkeiten lockte mit seinen Ständen rund um Regionales, Bio und Fairtrade die Besucherinnen und Besucher nach Feucht. Ob Eier, Fleisch und Nudeln von Hennen Glück aus Pfeifferhütte, Schokolade von Perú Puro, Dekoartikel, Spielsachen und Leckereien vom Fairen Jakob in der Feuchter Hauptstraße, faire Fußbälle der Nürnberger Firma Bad Boyz oder selbstgebackener Kuchen und fairer Kaffee von der Fairtrade-Gruppe Feucht: alles Produkte, die komplett nachhaltig und unter fairen Bedingungen entstehen – es blieben keine Wünsche übrig.

Der Sprecher der Fairtrade-Gruppe Feucht, Helmut Schleif, empfing die Bürgerinnen und Bürger und nutzte die Gelegenheit, zur Mithilfe für das faire Thema aufzurufen. Als Erster Bürgermeister der zertifizierten Fairtrade-Gemeinde Feucht erklärte Konrad Rupprecht bei seiner Begrüßung, dass es Zeit sei, eigenverantwortlich zu handeln, und schlug damit eine Brücke zu dem Dokumentarfilm, der im Anschluss gezeigt wurde: „Zeit für Utopien“ von Kurt Langbein.

Der Film befasst sich mit der Tatsache, dass die Ökonomie dringend einer Veränderung bedarf, wenn wir Ressourcen – menschliche und materielle – erhalten wollen. Er weist viele Möglichkeiten auf, wie man im Kleinen Dinge verändern kann. Anhand vieler Beispiele und Expertenaussagen bringt er den Zuschauer kurzweilig zu der Schlussfolgerung, dass hierarchiefreie Genossenschaften und Kooperativen zwischen Produzenten und Verbrauchern als Gegenentwurf zum Kapitalismus die Lösung sein könnten, sowohl im Großen als auch im Kleinen. Im tatsächlichen Leben funktionieren sie an vielen Stellen bereits sehr gut, wie die gezeigten Exempel beweisen.

Nach dem Film ergriff Frank Braun das Wort. Der Experte im Bereich des fairen Handels und der Nachhaltigkeit lebt die Themen des Fairen Handels regelrecht und warb dafür, dass jeder mit kleinen Dingen in seinem eigenen Leben die Veränderung beginnen kann.

Nach drei Stunden schloss der zweite Markt der fairen Möglichkeiten erfolgreich seine Stände. Übrigens: Landrat Armin Kroder konnte aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein, er ließ den Veranstaltern – das waren der Weltladen „Der Faire Jakob“, die Fairtrade-Gruppe Feucht und der Markt Feucht – allerdings eine Spende als Unterstützung zukommen.

 

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