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Diamantene Hochzeit Ehepaar Soellner

16.02.2018

Diamantene Hochzeit Ehepaar Soellner
Bildquelle:
Markt Feucht
Ein Februar-Tag wie aus dem Bilderbuch. Das war vor 60 Jahren ganz genauso. Bei strahlendem Sonnenschein feierten Gisela und Franz Soellner damals ihre standesamtliche Hochzeit. Den Vormittag der Diamantenen Hochzeit perfekt machte der Blumenstrauß, den Feuchts Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht zum Jubiläum vorbeibrachte: „Das sind ja genau meine Farben!“, freute sich Gisela Soellner über die Blütenpracht.

Im gemütlichen Wohnzimmer stapeln sich kleine Geschenke auf dem Klavier, denn das Jubelpaar feierte bereits ein paar Tage zuvor den 80. Geburtstag von Gisela und den 88. von Franz. „Die 8 besteht auch aus zwei Ringen, das passt zur Diamantenen Hochzeit“, sagt er und erklärt schmunzelnd weiter: „Wir haben aus Feindesliebe geheiratet: Bayern und Preußen“. Der gebürtige Münchner und die in Berlin Geborene empfinden spürbar tiefe Dankbarkeit für ihre 60 Ehejahre mit allen Höhen und Tiefen. „Wir hatten aber nie wirklich schlimme Tiefschläge, keine Flucht, keine schwere Krankheit“, sagt Gisela.

Die beiden strahlen eine fast greifbare Harmonie aus. Ihr Hochzeitsspruch war der Psalm 92: Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken, und lobsingen deinem Namen, du Höchster… „Das ist der Grundton unseres Lebens“, bemerkt Franz Soellner, der vier Jahrzehnte lang Pfarrer im Nürnberger Stadtteil Schafhof war. Seine Gattin packte ganz selbstverständlich in der Kirchengemeinde mit an, unterstützte ihn tatkräftig und hatte so neben den fünf Kindern als Pfarrersfrau quasi auch einen Beruf: „Langweilig wurde meiner Frau nie.“

Das ist auch das Geheimnis einer glücklichen Ehe, meint Gisela: man muss für den anderen Verständnis aufbringen, auch für den Beruf, wenn der viel abverlangt. Und man muss sich klar machen, dass man sein Gegenüber nicht erziehen kann. Bei diesen Worten schmunzeln sich Franz Soellner und der Erste Bürgermeister gegenseitig leicht zu.

Im Ruhestand zogen die Soellners nach Feucht, wo sie sich über eine ziemlich lebendige Kirchengemeinde freuen. Ihren Jubeltag werden die beiden im Juni mit der Familie feiern, wenn ihre fünf Kinder, deren Ehepartner und die 19 Enkel zum „Soellner-Tag“ zusammenkommen.

 

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