Feuerwerk an Silvester und anderen Veranstaltungen

20.12.2017

Feuerwerk an Silvester und anderen Veranstaltungen
Bildquelle:
Herbert Bauer
Wie in jedem Jahr wird der Jahreswechsel mit einem großen Feuerwerk gefeiert. Wer das neue Jahr nicht mit der Feuerwehr oder dem Rettungsdienst begrüßen möchte, sollte bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen und sich an bestimmte Vorgaben halten.

An Silvester und bei allen anderen Veranstaltungen ist grundsätzlich zu beachten, dass das Abbrennen von Feuerwerken in Landschaftsschutzgebieten oder in weniger als 100 Meter Abstand zu Waldflächen nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz sowie dem Bayerischen Waldgesetz nicht zulässig ist.

Bei Veranstaltungen, die in der Zeit vom 2. Januar bis zum 30. Dezember mit oder ohne „Knalleffekten“ geplant werden, muss ein Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zum Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen eingereicht werden.

Der Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung kann im Bürgerbüro des Marktes Feucht, Hauptstr. 33, abgeholt oder auf www.feucht.de ausgedruckt werden. Folgende Kriterien müssen bei der Antragsstellung beachtet und ausgefüllt werden:

Der Anlass der Veranstaltung unter Angabe, ob das Feuerwerk mit Knalleffekt (maximale Abbrennzeit bis 22.00 Uhr) oder ohne Knalleffekt (maximale Abbrennzeit bis 24.00 Uhr) ist.
Der genaue Tag der Veranstaltung, die Uhrzeit von wann bis wann das Feuerwerk stattfindet sowie den genauen Abbrennort.
Die Feuerwerkskörper, die zum Einsatz kommen, müssen genau aufgeführt werden. D.h. die Anzahl der Knallkörper, die genaue Bezeichnung, die Kategorie oder Klasse und die Effekthöhe.

Weiterhin zu beachten ist, ob sich der Abbrennplatz in unmittelbarer Nähe von Eisenbahnanlagen und Autobahnen befindet. Wenn ja, muss auch hier eine Information an die zuständige Stelle erfolgen. Wichtig ist auch, dass aus Gründen des Lärm- und Nachbarschaftsschutzes innerhalb von im Zusammenhang bebauten Gebieten beim Markt Feucht nur das Abbrennen eines Bodenfeuerwerks ohne Knalleffekt genehmigt werden kann.

Das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen ist ohne straßenverkehrsrechtliche Genehmigung ebenfalls nicht gestattet. Der Antrag ist gem. § 23 Abs. 3 Satz 1 SprengV mindestens 14 Tage vor dem geplanten Termin zu stellen.

Die Antragsgebühr beim Markt Feucht beträgt 25 Euro.

 

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