Goldene Hochzeit von Ursula und Johann Krautner

21.09.2017

Goldene Hochzeit von Ursula und Johann Krautner
Bildquelle:
Markt Feucht
Als er sie 1962 nach der Betriebsversammlung vom „Konsum“ in Nürnberg beim anschließenden Tanz aufforderte, war das der Beginn einer großen Liebe, die man dem Ehepaar Krautner aus Feucht noch heute ganz deutlich anmerkt.
So ist „Liebe“ auch das, was Ursula Krautner als wichtigste Zutat für das Rezept einer jahrzehntelangen Ehe nennt. Eine Prise Humor scheint allerdings auch nicht unerheblich zu sein, denn auf die Frage an ihren Gatten Johann, ob sie beim Tanz damals wohl die Hübscheste im Saal war, antwortet er wie aus der Pistole geschossen mit einem Lachen: „Selbstverständlich! Und ich war der Schönste“.

Wichtig ist auch der alltägliche Zusammenhalt. Zur Zeit muss Ursula Krautner eine Schiene tragen, da sie sich die rechte Hand gebrochen hat. Also übernimmt er die Tätigkeiten in der Küche, die mit einer Hand nicht zu erledigen sind. Aber nicht nur jetzt: „Er macht schon recht viel, auch sonst“, meint die Jubilarin voller Stolz über ihren Gatten. Auch die gemeinsamen Hobbies haben das Paar über die Jahre zusammengeschweißt: früher waren sie oft in den Bergen zum Wandern; und weil Ursula das Schuhplattln so gefällt, holte sie Johann zum Zeidler- und Volkstrachtenverein Feucht e.V. dazu. Allerdings braucht auch jeder „was Eigenes“, erklären sie. Zahlreiche liebevoll gestaltete Stickbilder und Handarbeiten in der Wohnung sind Zeugnisse von Ursula Krautners intensivem Hobby.

Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht überbrachte einen historischen Stich des Marktes Feucht. Herzlich gratulierte er der Schlesierin und dem Niederbayer, die sich in Nürnberg kennen und lieben gelernt, dann eine kleine Wohnung unterm Dach in Feucht bezogen und 1967 geheiratet haben. Als 1971 die Tochter kam, war das Eheglück perfekt.

Impressum  ·  © 2009-2017 Markt Feucht  ·  info@feucht.de nach oben
Thema abonnieren

Geben Sie hier Ihre eMail-Adresse ein, um per eMail über neue News in dieser Kategorie informiert zu werden:


« Zurück zur vorherigen Seite