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Pilotprojekt „Innovativer Holzbau“ Sternstraße startet

04.08.2017

Pilotprojekt „Innovativer Holzbau“ Sternstraße startet
Bildquelle:
Markt Feucht
Nach langer Zeit ist nun endlich grünes Licht für den Bau einer Kindertagesstätte gegeben: Bei einer Pressekonferenz in Feucht am 2. August verkündete Staatsminister Dr. Markus Söder die Unterzeichnung des Erbpachtvertrages zwischen den Bayerischen Staatsforsten und dem Markt Feucht für das Bauprojekt an der Sternstraße in Feucht.
Der Bau der Kita „Lieblingsplatz“ ist das erste von fünf Pilotprojekten der Bayerischen Staatsforsten, die in einer innovativen Holzbauweise entstehen. Die Bayerische Staatsregierung begleitet alle Projekte.

Für den stetig ansteigenden Nachwuchs in Feucht plant der Markt Feucht schon seit längeren den Bau einer neuen Kindertagesstätte. Nun wird eine Kita für 110 Kinder mit Krippe, Kindergarten, Hort und einer kleinen Mensa in einer natürlichen Bauweise entstehen. Markus Söder bezeichnete in seiner Rede den Markt Feucht als „DAS Modell für ganz Bayern“ und fand, dass diese sympathische Bauweise gut zu Feucht passt.

Der Markt Feucht ist der Bauherr der Kita, die Trägerschaft übernimmt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Der Bau wird noch im Herbst 2017 starten, so dass das Kita-Jahr 2018/19 im September 2018 schon im neuen Gebäude beginnen kann. Im Moment ist das Kinderhaus „Lieblingsplatz“ in den mobilen Raummodulen an der Wilhelm-Baum-Halle untergebracht.

Wie Rupprecht in seiner Ansprache so schön sagte: „Mit der Unterzeichnung des Erbpachtvertrages können wir jetzt nach den Sternen greifen, und für Feucht in der Sternstraße eine Kindertagesstätte bauen, die etwas ganz Besonderes sein wird.“

Kinderhaus Lieblingsplatz
Das neue Objekt wird sich auf einer Grundfläche von circa 1.100 m² befinden. Alle Bereiche sind in eigenen Häusern erdgeschossig untergebracht. Nur der Hort und die Verwaltung sind zweigeschossig geplant. Hinter dem pädagogischen Konzept ist folgendes zu verstehen: Jedes Haus ist genau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppe zugeschnitten. Die Gestaltung der Häuser ist an das Alter der Kinder angepasst.

Die einzelnen Bereiche sind zwar alle räumlich getrennt, ergeben aber doch ein Ganzes – und zwar durch die interessante Dachkonstruktion, die sich zwischen den Häusern spannt. Das Dach wirkt leicht schwebend, dient als Sonnen- und Regenschutz, so dass man sich hier wetterunabhängig treffen kann. Laut pädagogischem Konzept soll es auch einen „Baum der Begegnung“ geben. Unter dem Leitgedanken „Meine eigene Stadt erobern – wir wachsen zusammen“ wird der architektonische Bau des Kinderhauses umgesetzt.

Alles aus Holz
Das Projekt Sternstraße gehört zu den Pilotprojekten „Innovativer Holzbau“. Der Freistaat Bayern hat den Bayerischen Staatsforsten einen Anteil von 11% der Landesfläche überlassen, um diesen naturnah zu bewirtschaften. Wie Reinhard Strobl, Bereichsleiter Immobilien der Bayerischen Staatsforsten, erläuterte, tätigen die Staatsforsten ihren Hauptumsatz mit Holz vor allem mit Bauholz, und davon möchte man Häuser bauen. Mehrere Objekte wurden bereits in dieser Bauweise getätigt und so nun auch das Projekt in der Sternstraße in Feucht.

Weniger verbreitet sind in Bayern mehrgeschossige Häuser in Holzbauweise. Auch da möchten die Staatsforsten mit einem Pilot-Projekt starten und in der Sternstraße mehrgeschossige Wohnhäuser mit 35 bis 40 Wohneinheiten für ca. 120 Bewohner bauen.
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