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Aktueller Planungsstand zur Senioreneinrichtung in Feucht

19.04.2017

Aktueller Planungsstand zur Senioreneinrichtung in Feucht
Bildquelle:
Markt Feucht
Die Rummelsberger Diakonie stellte in der Aprilsitzung des Marktgemeinderates die modifizierte Planung zur neuen Senioreneinrichtung in der Zeidlersiedlung vor. Die wohl wesentlichste Änderung zu den anfänglichen Vorstellungen war der Verzicht auf die ursprünglich geplante Tiefgarage aus wirtschaftlichen Gründen.
Von den anfangs ca. 50 geplanten Stellplätzen würde sich der Entwurf auf ca. 20 Stellplätze reduzieren. Die gesetzlichen Vorgaben könnten dadurch zwar weitestgehend erfüllt werden, jedoch entspricht die Planung nicht mehr dem Konzept, dem der Marktgemeinderat im Dezember 2016 zugestimmt hatte. Fraktionsübergreifend war man sich einig, dass gerade die Tiefgarage ein entscheidendes Kriterium für den Zuschlag an die Rummelsberger Diakonie war. Nach intensiver Diskussion sicherte Joachim Lächele von der Rummelsberger Diakonie zu, dass man die Befürchtungen der Gemeinderäte ernst nehme und das Thema Tiefgarage nochmals untersucht und intern besprochen werde.

Zweites großes Thema war ein Antrag von Karin Reiwe im Namen der CSU-Fraktion, der unter anderem das Angebot der Rummelsberger Diakonie, die Räte in einer Projektgruppe bei der Planung zu beteiligen, ablehnt. Sie befürchte eine bauliche Verzögerung, wenn die Planinhalte durch eine Gruppe hin- und hergeschoben werden. Dieser Aspekt wurde sehr intensiv diskutiert – mit dem Ergebnis, dass die CSU-Fraktionsvorsitzende diesen Teil ihres Antrages zurückzog.

Man einigte sich darauf, je nach Thema entsprechende Sachverständige aus den Fraktionen in die Projektgruppe zu entsenden, um zielstrebig Lösungen bzw. Verbesserungen zu erarbeiten. Es gehe dabei weniger um die Gebäudeform und -anordnung, vielmehr seien es die sog. „Soft Skills“, die im gemeinsamen Gespräch verbessert, hinterfragt und ggf. berücksichtigt werden sollen.

Den anderen Teilen des Antrags stimmte der Marktgemeinderat mehrheitlich zu: So soll die gesamte Einrichtung in absoluter Barrierefreiheit errichtet werden, die Feuchter Bürgerinnen und Bürger sollen bevorzugt Plätze erhalten und die Pflege soll inklusive Demenzerkrankung und bis einschließlich Pflegegrad 5 gewährleistet sein. Außerdem muss dem Kaufvertrag ein verbindlicher Zeitplan beigelegt werden.

Der Bebauungsplan für die Senioreneinrichtung in der Zeidlersiedlung wird im Laufe dieses Jahres erarbeitet. Er ist die Grundlage für das Vorhaben.
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