Honig fließt im Brunnen

12.04.2017

Honig fließt im Brunnen
Bildquelle:
Markt Feucht
Der neue Honigbrunnen in Feucht ist ein wahrer Anziehungspunkt, wie sich bei seiner Einweihung zeigte. Die Honig-Messingschalen und das schimmernde Wasser zogen vor allem die kleinen Besucher in den Bann.
Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht freute sich über die zahlreichen Gäste und über die vielen Kinder, die mit ihren Familien aus dem Wohngebiet Parkside zur offiziellen Einweihung des Honigbrunnens kamen. Es war eine wahre Freude, mit anzusehen, wie sich die Kinder vergnügt und lässig um den Brunnen gesellten. Ein idealer Treffpunkt für alle.

In seiner Rede sprach er über die symbolische Verbindung zum Zeidelwesen, zu Bienen und Honig, und über die Waben, die im Verbund zu einem Ganzen werden. „Wie hier im Parkside“, so Rupprecht. Im Jahr 2013 begann man mit 117 Wohneinheiten, die letztendlich drei Jahre später zum Ganzen wurden. Nun werden insgesamt 349 moderne Wohneinheiten von vielen jungen Familien bewohnt. Um in diesem Wohngebiet etwas mit Bezug zu Feucht zu schaffen, entstand die Idee, einen Brunnen zu errichten. Der Beschluss dazu erfolgte vom Marktgemeinderat im Jahr 2015. Die perfekte Idee hatte die Künstlerin Claudia Rößner aus Nürnberg mit dem Honigbrunnen.

In seiner Rede dankte Konrad Rupprecht der Künstlerin, der er einen Regenschirm, der in seiner Form an eine Wabe erinnert, ein Glas Honig und einen Bienenschlüsselanhänger überreichte. Sein Dank ging weiterhin an den Brunnenbauer Bendikt Thorwart von der Firma Drebinger, Rainer Frenzel für die Herstellung der Stelen, Berthold Hoffmann für die Herstellung der Brunnenschalen und Hans-Günther Krauß, dem Investor des gesamten Parksides für die finanzielle Unterstützung. Ein weiteres Dankeschön ging an die musikalische Begleitung von Regina und Wolfgang Roth vom Blasorchester Markt Feucht, an den Gesangverein Feucht 1862 e.V. sowie an die Mitarbeiter vom gemeindlichen Bauhof und der Verwaltung des Marktes Feucht.

Den Worten von Erstem Bürgermeister Rupprecht schloss sich Claudia Rößner gerne an. Sie sprach über ihre Ideen und Vorstellungen zum Brunnen. Das Grundelement war für sie die sechseckige Form der Wabe, die vielfältig ist und langsam zu einem Ganzen werden kann. Um die Verbindung zu vervollständigen, war ihr klar, dass Wasser fließen muss. Die Messingschalen, die das kühle Nass auffangen, stehen für den Honig, für die „Süße des Lebens“, wie sie so schön betonte. Ihren Dank richtete sie an die maßgeblich Beteiligten, die alle eine Messingschraube als Andenken bekamen. Darunter waren Josef Schlierf, Leiter des gemeindlichen Bauhofes und Jeanette Thin, Projektleiterin aus dem Bauamt des Marktes Feucht, sowie die Herren Hoffmann, Frenzel und Thorwart.

Bei einem kleinem Umtrunk konnte nach dem Startzeichen „Wasser marsch“ durch die Spiegelung der Sonne auf dem Wasser der Fluss des „Honigs“ bewundert werden.

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