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Bewegung im Zentrum von Feucht

02.03.2017

Bewegung im Zentrum von Feucht
Bildquelle:
Markt Feucht
Mit dem Umzug der NORMA hat das Ortszentrum zwar einen wichtigen Ankerpunkt verloren, jedoch gibt es auch Geschäfte, die ihre Zukunft eindeutig im Zentrum sehen und sich hier entwickeln wollen.
Wenige Wochen nachdem die NORMA aus dem alten Gebäude gegenüber dem Rathaus ausgezogen war, hat auch „reinweiss“ seinen Standort an der Hauptstraße verlassen und ist an den Marktplatz umgezogen. Andrea Disch, die Inhaberin, erzählt, sie wolle ihr gut laufendes Geschäft voranbringen und vergrößern. „Ich möchte mein Sortiment erweitern und dazu benötige ich mehr Verkaufsfläche. Außerdem gibt es hier nun Parkplätze vor der Tür.“ Einen weiteren Ausschlag für den Umzug gab die verbesserte Präsenz und Sichtbarkeit an der Kreuzung. „reinweiss“ ist ein gutes Beispiel dafür, dass mit Ideen und dem richtigen Geschäftssinn auch in Zeiten des Online-Handels erfolgreich stationärer Einzelhandel betrieben werden kann. Bevor die neuen Räumlichkeiten am 9. Februar offiziell eröffnet wurden, besuchte die Inhaberin verschiedene Messen und Lieferanten, um sich über Möglichkeiten der Sortimentserweiterung zu informieren.

Auch Silvia Theer, die an der Hauptstraße den „Bauernladen“ betreibt, ist fortwährend auf der Suche nach neuen Produkten, die sich in ihr Sortiment regionaler, fair produzierter Waren einfügen. Bei ihr gibt es unter anderem Wurst aus Altenthann, Eier aus Moosbach sowie Craft-Bier und Honig aus Feucht. Seit kurzem bietet sie nun Mehl und Getreide aus Gustenfelden im Landkreis Roth an. „Ich will, dass die Kunden hier eine breite Palette an Produkten finden“, sagt die Inhaberin. Gut kommt auch der Mittagsimbiss an. Dann verkauft sie selbst zubereitete Suppen und Eintöpfe. „Vielleicht stelle ich im Sommer ein oder zwei Stehtische draußen auf, damit meine Kunden die Suppe gleich hier vorm Laden genießen können“, berichtet sie von ihren neuesten Plänen.

Philipp Ankowski, Wirtschaftsförderer im Rathaus, freut sich über so viel Engagement der Geschäftsfrauen. Er freut sich auch darüber, dass einer der zentralen Leerstände in Feucht nun mit Leben gefüllt wurde. „Wir haben zwar jetzt einen neuen kleinen Leerstand in der Hauptstraße bekommen, aber einen großen am Marktplatz beseitigt. Insgesamt können wir über den Umzug von ‚reinweiss‘ sehr froh sein. Ich sehe das auch als Zeichen, dass guter Einzelhandel in Feucht eine echte Chance hat.“

Dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass es sich immer wieder lohnt, vor Ort einzukaufen und kleine, lokale Geschäfte zu unterstützen. Denn als Gegenbewegung zur Globalisierung ist die Rückbesinnung aufs Lokale und Regionale längst zu einem neuen Trend geworden.

Das Foto zeigt Andrea Disch mit ihrem Team von „reinweiss“ bei der offiziellen Eröffnung am Marktplatz am 9. Februar 2017.

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