Fröhlicher Anlaufpunkt in Feucht nur für Frauen – das Hexenfrauenhaus

01.03.2017

Fröhlicher Anlaufpunkt in Feucht nur für Frauen – das Hexenfrauenhaus
Bildquelle:
Markt Feucht
Auch dieses Jahr hatte das Rathaus am unsinnigen Donnerstag, 23. Februar, einen festen Termin eingeplant: den Besuch der Feuchter Hexen.
Alles war vorbereitet. Die Zweite Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen war als Hexe verkleidet, das Rathaus dekoriert und die Hexen konnten würdevoll in Empfang genommen werden.

Als sie eintrafen, erzählten sie sofort von ihrer diesjährigen Idee. Sie wollten in Feucht einen Anlaufpunkt nur für Frauen einrichten, am besten in der freien Etage des Tucherschlosses.

Bevor die Hexen mehr über ihre Idee zum Frauenhaus preisgaben, brachten sie allen Anwesenden ihr Motto bei: „Feuchter Frauen finden‘s raus, verwöhnt wird Frau im Frauenhaus!“

Das sogenannte „Paradies“  sollte in mehrere Abteilungen aufgeteilt werden. Die erste Abteilung wäre der Beautyshop, wo die Frauen von Männern mit Hand-, Rücken- und Kopfmassage verwöhnt werden. Sofort mussten die anwesenden Männer des Rathauses ihr Können unter Beweis stellen und die Frauen massieren, was im Großen und Ganzen fürs erste Mal ganz gut klappte.

Ein anderes Abteil des Paradieses sollte die die Warm-up-Bar werden. Folgende Öffnungszeiten waren angedacht: immer samstags während der Sportschau oder bei großen Fußballturnieren wie WM und EM, wo sich die Frauen Zuhause eh nur langweilen, während ihre Männer gespannt vor dem Fernseher sitzen. Im Eintritt sind enthalten: Sechs Freigetränke, zwei männliche Tänzer pro Abend und ein Chippendale-Abo.

Als nächstes wurde die Shopping Mall vorgestellt. Dort gäbe es „Schnaps to-go“ und Klamotten für jeden Anlass. Und das Beste: In den Klamotten stehen keine Größen! Die Hexen führten stolz ihre Modeartikel vor und das ganze Rathaus war begeistert von der Shopping Mall.

Nun kamen die Hexen zur letzten Abteilung, dem „Genuss zum Schluss“. Selbstverständlich geht es dabei um Essen. In diesem Abteil gibt es ein Buffet – ein Lebendbuffet! Natürlich spielen dabei die Männer den Teller. Auch bei dieser Idee musste ein Mann des Rathauses schon mal üben und ruhig daliegen, während die Frauen von ihm speisten. Die Hexen entschlossen sich dann spontan, ihn gleich unter Vertrag zu nehmen.

Am Schluss waren alle, die dem Faschingsspektakel beiwohnten, von der innovativen Idee der Hexen überzeugt. Rückenmassage, Schnaps to-go und ein Lebendbuffet – was will Frau mehr?

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