Kampf gegen den Brustkrebs: Mammobil in Feucht

20.02.2017

Kampf gegen den Brustkrebs: Mammobil in Feucht
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Mammobil
Das Mammobil, die mobile Früherkennungseinrichtung, macht von Montag, den 13. März, bis Mittwoch, den 29. März 2017, in Feucht Station – diesmal am Freibad-Parkplatz in der Altdorfer Str. 66.
Frauen von 50 bis 69 Jahren haben Anspruch auf diese Untersuchung, die den Brustkrebs früh erkennt. Die anfallenden Kosten werden für Frauen der entsprechenden Altersgruppe von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen. Bei Frauen, die privat krankenversichert sind, richtet sich die Kostenübernahme nach dem individuellen Vertrag. Speziell ausgebildete radiologische Fachkräfte betreuen sie.

In der Regel werden alle anspruchsberechtigten Frauen, die im Umkreis von zehn Kilometern um den jeweiligen Mammobil-Standort wohnen, von der zentralen Stelle der Kassenärztlichen Vereinigung in München mit einem persönlichen Terminvorschlag zur Untersuchung eingeladen. Aber auch ohne eine Einladung ist die Teilnahme am Programm für Anspruchsberechtigte möglich. Der programmverantwortliche Arzt Gerhard Dilbat hat so geplant, dass Kurzentschlossene eingeschoben werden können. Bei Terminvergabe-Problemen hilft das Fachpersonal im Mammobil (Öffnungszeiten: 8.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr).

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko zu erkranken deutlich. Die Früherkennung macht bereits kleinste Veränderungen des Brustgewebes sichtbar. Durch die regelmäßige Teilnahme am Screening steigen die Chancen auf Überleben und Heilung.

Nach neuesten Daten erkranken jedes Jahr etwa 74.500 Frauen in Deutschland an Brustkrebs, rund 17.000 versterben daran. Die Senkung der Sterberate ist besseren Behandlungsmethoden in für das Screening zugelassenen großen Zentren zu verdanken und vor allem natürlich einer Früherkennung nach europäischen Leitlinien, durchgeführt nur im Mammobil und in stationären Screeningeinheiten. Statistisch gesehen muss jede achte Frau damit rechnen, im Laufe ihres Lebens Brustkrebs zu bekommen. Weltweit ist im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung nur die Mammographie als sichere Screening-Methode etabliert.

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