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12 - Der Brauerei-Gedenkstein an der Einfahrt zum Reichswaldhallenparkplatz

12 - Der Brauerei-Gedenkstein an der Einfahrt zum Reichswaldhallenparkplatz
Bildquelle:
AKC
Der Brauerei-Gedenkstein, der gegenüber dem Pfinzingschloss steht, befand sich früher im Gasthaus „Schwarzer Adler“. Bei der Renovierung wurde er entfernt. Der Stein stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Die Inschrift erinnert an drei Generationen der Brauerfamilie Leuchs.

Zum ersten an den Weißbierbrauer Johann Georg Leuchs aus Immeldorf bei Lichtenau, der den „Schwarzen Adler“ 1747 übernahm und 1768 baulich veränderte. Er hat den Stein anfertigen und im Anwesen anbringen lassen.

Zum zweiten an Georg Paul Leuchs, der 1779 vom Vater das Anwesen übernahm, lange Jahre Unterrichter am Zeidelgericht war und 1808 starb.

Zum dritten an Christoph Adam Friedrich Leuchs. Dieser übernahm den „Schwarzen Adler“ 1818 von der Mutter. Er starb 1832. Brauereibesitzer Liedel braute im „Schwarzen Adler“. Erst um die Jahrhundertwende wurde das sogenannte Gastwirtschaftsrecht vom Rathaus, dem früheren Postwirtshaus „Schwarzer Adler“, auf dieses Anwesen juristisch übertragen und so konnte eine Gastwirtschaft eingerichtet werden.

1905 wurde der „Schwarze Adler“ von der Brauhaus Nürnberg AG übernommen und ein Bierdepot eingerichtet. In Feucht gab es früher noch weitere Brauereien.

Der Brauerei-Gedenkstein soll auch an diese alte Brautradition erinnern:
  • Im heutigen Istoria Restaurant in der Hauptstraße befand sich lange Zeit die Brauerei Bub, die später von der Familie Liebel als Gasthaus „Weißes Roß“ geführt wurde.
  • Am Platz des heutigen Bio-Marktes Ebl wurde offensichtlich schon im 16. Jh. ein Brauhaus errichtet und ab 1870 auch als Gasthaus geführt, zuletzt als „Münchener Hof“.
  • In dem heutigen Wohn- und Geschäftshaus (Norma-Gebäude) war die Brauerei Reither. Ursprünglich als reine Bierbrauerei geführt, war diese ab Mitte der 1930er Jahre als der Gasthof „Drei Linden“ bekannt.

In der Mitte sind die drei Brauerwerkzeuge Malzschaufel, Bierschöpfer und die Maischegabel zu erkennen.

Quelle: Bausteine zur Heimatgeschichte des Marktes Feucht bei Nürnberg von Karl-Ludwig Walz

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