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Kein Lärmaktionsplan für Feucht

28.10.2013

Kein Lärmaktionsplan für Feucht
Der Marktgemeinderat des Marktes Feucht kam in seiner Sitzung am 24. Oktober 2013 einstimmig zu dem Ergebnis, dass kein Lärmaktionsplan für das Gemeindegebiet erstellt wird, da mit den bereits realisierten und noch geplanten Maßnahmen alle Möglichkeiten zur Lärmminderung ausgeschöpft sind.
Mit Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (BayStMUG) wurde der Markt Feucht über die Notwendigkeit informiert, dass eine Lärmaktionsplanung in Erwägung zu ziehen ist.

Nach Vorgabe des BayStMUG sollte eine Lärmaktionsplanung dann erfolgen, wenn bestimmte Pegelwerte überschritten werden und eine entsprechende Anzahl von Einwohnern betroffen ist. Aus den vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) zur Verfügung gestellten Kartendarstellungen und Tabellen stellte sich heraus, dass die Bewohner, die unmittelbar entlang der St 2401 und der St 2239 wohnen, erhöhten Lärmbelastungen ausgesetzt wären.

Unberücksichtigt blieben bei dieser Betrachtung des LfU bereits durchgeführte Maßnahmen wie zum Beispiel der Einbau von Lärmschutzfenstern, der Einbau des Flüsterasphalts in der Schwabacher Straße sowie die Lärmschutzmaßnahmen an der A9 und entlang der B8.

Ebenso wurden die geplanten Maßnahmen, unter anderem die Lärmschutzwand an der S-Bahnstrecke Nürnberg-Altdorf entlang des gemeindlichen Bauhofes in der Nürnberger Straße, die jährliche Behebung von Straßenschäden sowie die Errichtung einer Elektrotankstelle, nicht berücksichtigt.

Eines der Hauptanliegen der EU-Lärmaktionsplanung ist es jedoch, den fachübergreifenden und ganzheitlichen Ansatz der Umsetzung der Lärmaktionsplanung zu sehen. Das bedeutet wiederum: Wurden in einer Gemeinde bereits lärmmindernde Maßnahmen durchgeführt und sind keine weiteren Maßnahmen – tatsächlich oder rechtlich – möglich, so ist von einem Lärmaktionsplan Abstand zu nehmen, da daraus keine weiteren Maßnahmen resultieren können.

Die gemeindlichen Gremien haben sich mit diesem Thema befasst und kamen zu dem Ergebnis, dass auf Basis der Lärmkartierung und unter Berücksichtigung der bereits verwirklichten Lärmminderungsmaßnahmen sowie der Lärmverursacher (Bundesautobahn) der Markt Feucht im pflichtgemäßen Ermessen geprüft hat, ob entsprechende Lärmbrennpunkte (Schwabacher Straße, Hauptstraße, Altdorfer Straße) vorhanden sind, die eine Lärmaktionsplanung notwendig erscheinen lassen.

Da keine zusätzlichen sinnvollen Maßnahmen – tatsächlich und rechtlich – ersichtlich sind, bedarf es keines Lärmaktionsplans für den Markt Feucht.

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