Südliche Temperaturen, fränkische Tradition und heiteres Vergnügen – Kirchweih Feucht im Juli 2013

06.08.2013

Südliche Temperaturen, fränkische Tradition und heiteres Vergnügen – Kirchweih Feucht im Juli 2013
Mit dem traditionellen Bieranstich eröffnete Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht gegen 19.00 Uhr die Feuchter Kirchweih 2013. Zusammen mit dem Festwirt Christian Jacobsen und Gerhard Borgener von der Brauerei Kitzmann wurden mit diesem Brauch alle Gäste zu fröhlichen Festtagen eingeladen.
Mit vier Schlägen und einer kleinen Bierdusche war das erste Fass angezapft und sorgte für innere Abkühlung. Unterstützung beim Bieranstich leisteten die Kärwamadla und –burschen aus Feucht mit zünftigen Kärwaliedern und Reimen. Im Festzelt der Familie Jacobsen ließen sich die Besucher das kühle Bier der Brauerei Kitzmann sowie die kulinarischen Spezialitäten des Festwirtes schmecken. Ein abwechslungsreiches Musikprogramm während der sechs Kirchweihtage sorgte für beste Unterhaltung. Zum Kirchweih-Auftakt brachte die Band „Appendix“ die Gäste in Schwung und bis zum letzten Lied feierten die begeisterten Besucher und genossen ausgelassen den Abend.

Traditionelles Kichweihbaum-Einholen
Am Kirchweihsamstag ließen die Feuchter Kärwamadla und -burschen die langjährige Tradition des Kirchweihbaumeinholens hochleben. Die Vorbereitungen hierzu fanden schon Monate vor-her bei regelmäßigen Treffen statt.
Nachdem der Kärwabaum wie in jedem Jahr von den Kärwaleuten bereits am frühen Morgen geholt wurde, trafen dann gegen 11.00 Uhr die Kärwamadla und -burschen mit diesem vor dem Rathaus ein. Unterstützt wurden sie tatkräftig mit zünftiger Musik vom Zeidler- und Volkstrachtenverein.
Nach einigen Böllerschüssen der Kleinkaliber-Schützen Moosbach forderten die Kärwaleute den Ersten Bürgermeister Konrad Rupprecht und die Zweite Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen lautstark mit einem Megaphon auf, sich am Treiben zu beteiligen. Nachdem der Erste Bürgermeister bereits Oberkärwabursche ist, durfte er in diesem Jahr mit Katharina von Kleinsorgen an seiner Seite einen „Mini Kirchweihbaum“ auf einem Bollerwagen austanzen. Unter lautstarken Anfeuerungsrufen und witzigen Bemerkungen vollendete das „Oberkärwapaar“ seine Aufgaben. Von den Kärwaleuten wurden zwei limitierte, selbst gestaltete Maßkrüge und ein Blumenstrauß für die Zweite Bürgermeisterin überreicht. Für diese Ehre revanchierte sich das Gemeindeoberhaupt mit einem Einweckglas mit Geldscheinen.
Anschließend setzte sich der gesamte Zug mit Baum – auf dem auch die beiden Bürgermeister Platz nahmen - und einem historischen Traktor seine Fahrt zur Gaststätte Zeidlerhof fort, um dort gemeinsam zu „vespern“. Danach wurde als Höhepunkt der Kirchweihbaum vom Zeidler- und Volkstrachtenverein aufgestellt.

Fantastischer Festumzug am Kirchweihsonntag
Der große Festumzug am Kirchweihsonntag fand auch in diesem Jahr wieder statt.
Bei tropischen Temperaturen beteiligten sich knapp 1.000 Aktive, darunter eine Vielzahl an Vereinsmitgliedern mit unterschiedlichen Darbietungen. Musikalisch unterstützt wurde der Festumzug durch verschiedene Musikgruppen aus Feucht und der Umgebung. Auch die „Kärwaleut“ aus Feucht und Moosbach, verschiedene Pferdegespanne, Oldtimer-Traktoren und Tiergruppen trugen zu einem abwechslungsreichen und lebendigen Festumzug bei.
Der Zug startete um 13.30 Uhr in der Bahnhofstraße mit dem Ziel Festzelt am Kirchweihplatz.
Gleichzeitig öffneten die Feuchter Geschäfte entlang der Hauptstraße zum verkaufsoffenen Kirchweihsonntag ihre Türen.

Spannendes Kirchweihbaum-Austanzen
Das traditionelle Austanzen des Kirchweihbaumes fand am Sonntag ab 17.30 Uhr an der Gaststätte Zeidlerhof statt. Zahlreiche Besucher folgten aufmerksam diesem spannenden Ritual. Die Kärwamadl und -boum haben für dieses Jahr viele neue Tänze und Texte einstudiert. Das diesjährige Kirchweihpaar heißt Elena „Elli“ und Christian.

Geselliger Kirchweihfrühschoppen im Zeidlerschloss Park
Am Kirchweihmontag fand der traditionelle Frühschoppen des Marktes Feucht statt, zu dem Gäste aus Politik, Wirtschaft, von Vereinen, Privatpersonen und die Mitarbeiter der Gemeindewerke sowie des Marktes Feucht eingeladen sind. Im stimmungsvollen Park des Zeidlerschlosses bei gedeckten Tischen, zünftiger Musik von den Musikfreunden Feucht und bestem Wetter genossen alle Gäste in gelöster Laune das Ambiente und die Geselligkeit.
Zum zweiten Mal fand das von Karl Ludewig und den Zeidlerschützen perfekt organisierte und bis ins Detail vorbereitete Armbrustschießen statt. Die Beteiligung war enorm und beim „Promischießen“, wo u.a. Landrat Armin Kroder, die Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler und Martin Burkert sowie Bezirksrat Norbert Dünkel antraten, wurde fleißig gezielt. Anschließend beteiligten sich beim „Schinkenschießen“ noch zahlreiche Gäste, denn die leckeren Schinkenspezialitäten machten so manchen zum Meisterschützen. Bester Schütze und Gewinner des Armbrustschießens war Erster Polizeihauptkommissar Gerd Grad von der Verkehrspolizeiinspektion Feucht, der stolz die gewonnene Zeidlerstatue entgegen nahm.

Unterhaltsamer Senioren- und Familiennachmittag
Am Kirchweihdienstag fand der traditionelle Seniorennachmittag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Bierzelt statt. Hierzu hatte der Markt Feucht etwa 2.800 Seniorinnen und Senioren eingeladen.
Trotz der großen Hitze fanden rund 900 Mitbürgerinnen und Mitbürger ab 65 Jahren den Weg ins Festzelt. Bei Essen, Trinken und stimmungsvoller Kirchweihmusik mit dem Blasorchester Markt Feucht erlebten die Feuchter Seniorinnen und Senioren einen unterhaltsamen, geselligen und kurzweiligen Nachmittag.
Zeitgleich stand der Kirchweihdienstag im Zeichen der Familien. Von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr galten für alle Besucher an den Verkaufsständen, Buden und Fahrgeschäften Sonderpreise. Wie in jedem Jahr fand der Familiennachmittag wieder großen Anklang und lockte Groß und Klein auf den Festplatz. Der Abend stand unter dem Zeichen der Gewerbetreibenden und Betriebe.

Ausklang mit den Saitenspinnern am Kirchweih-Mittwoch
Zum Kirchweih-Ausklang am „heißen“ Mittwoch heizten die Saitenspinner mit ihrem legendären Kultstatus den Besuchern im vollen Festzelt kräftig ein. Das Zelt war gut gefüllt und die Tische bereits lange vorher reserviert. Niemand wollte sich dieses Highlight entgehen lassen. Bereits nach kurzer Zeit war die Stimmung so gut, dass die ersten Gäste aufstanden und einige Lieder später hielt es kaum noch jemand sitzend auf den Bänken. Später standen die Besucher fast Kopf und die Band rockte bis zum Schluss das Bierzelt.

Damit nahm auch in diesem Jahr wieder die Kirchweih in Feucht ihren Ausklang und alle Besucher erlebten attraktive, fröhliche und auch friedliche Tage. Auch wenn sich die heißen Temperaturen an den Besucherzahlen bemerkbar machten, war die Stimmung doch immer prächtig.
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