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Aktuelle Informationen zum Feuchter Bauvorhaben Mensa, Schulhort, Jugendzentrum und Parkierungsbauwerk

24.10.2012

Aktuelle Informationen zum Feuchter Bauvorhaben Mensa, Schulhort, Jugendzentrum und Parkierungsbauwerk
In der Sitzung des Marktgemeinderates vom 19. Juli 2012 wurde bereits die Notwendigkeit des Abrisses des alten Jugendzentrums vom Planer dargelegt und mit 15:8 Stimmen beschlossen.
Dennoch legte Marktgemeinderätin Inge Jabs im Auftrag der SPD-Fraktion am 06. September 2012 eine Alternativplanung vor, welche einen Erhalt des Gebäudes in Verbindung mit umfangreichen Sanierungsarbeiten und einem Anbau vorsieht. Die Pläne wurden offenbar kurzfristig von dem ortsansässigen Architekten Brunner erstellt und mit Grobkosten hinterlegt. Beide Entwürfe wurden in der Sitzung des Marktgemeinderates von den Verfassern bzw. den Vertretern erläutert und vom Bauamt gegenübergestellt.

Die beiden Planungen des bis dahin mit dem Entwurf beauftragten Architekturbüros Scherzer und des Gegenvorschlags wurden vor der Sitzung vom Bauamt ausführlich geprüft. Einerseits im Hinblick auf planerische Details, zum anderen was die Schätzkosten und terminliche Konsequenzen betrifft. Auch die Nutzer (evangelische Kirche [Hort], Jugendzentrum, Grund- und Mittelschule) wurden bei der Bewertung der beiden vorliegenden Entwürfe mit einbezogen. In deren Stellungnahmen sprachen sich alle gegen den Alternativvorschlag aus, da sie bei dessen Umsetzung insbesondere starke Einschränkungen in der Nutzbarkeit und hohe Personal- und Betriebskosten erwarten.

Die fachliche Prüfung des Bauamts des Marktes Feucht kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Zudem wird die erhebliche Kostenersparnis, die sich laut alternativer Kostenschätzung im Vergleich zu einem Komplettneubau ergeben würde, für nicht realistisch gehalten. Auch der bislang für die Entwurfsphase beauftragte Architekt Scherzer hat bereits im Zuge der Grundlagenermittlung und Vorplanung Varianten untersucht, welche von einem Erhalt des alten Jugendzentrums ausgingen. Er kam zum Ergebnis, dass aufgrund der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, insbesondere was den Brandschutz und die energetische Sanierung betrifft, kostenmäßig mit keinem Vorteil zu einem Neubau gerechnet werden kann. Dies in Verbindung mit der eingeschränkten Nutzbarkeit der Räumlichkeiten ließ den Erhalt des Jugendzentrums als nicht wirtschaftlich erscheinen.

Nach Darlegung der Vor- und Nachteile beider Varianten wurde der Alternativvorschlag des Architekten Brunner abgelehnt.

Von Seiten der SPD-Fraktion wurde in der Sitzung neben dem Alternativentwurf noch der Vorschlag gemacht, zuerst die Projekte Mensa und Hort zu errichten, so dass sie bis zum Schuljahr 2014/15 fertig gestellt sind, und zu einem späteren Zeitpunkt das Jugendzentrum zu sanieren. Allerdings wäre laut Architekt Scherzer auch dann die gewünschte Fertigstellung von Mensa und Hort bis zum Schuljahr 2014/15 nicht zu realisieren, Grund sind die Abhängigkeiten der unterschiedlichen Gebäude auf dem Grundstück.

Es wurde mit großer Mehrheit beschlossen, die Baumaßnahmen am Schulstandort nach den Plänen des Büros Scherzer zu verwirklichen, beginnend mit Mensa und Schulhort. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf ca. 3.250.000 Euro inkl. MwSt.
Hierfür wird fristgerecht ein Förderantrag nach Art. 10 FAG bei der Regierung von Mittelfranken eingereicht sowie der vorzeitige Baubeginn beantragt. Der Auftrag des mit der Entwurfsphase betrauten Architekten Scherzer wird um die übrigen Leistungsphasen bis zum Projektabschluss ergänzt und weitere erforderliche Fachplaner werden beauftragt.

Die Mensa soll wie geplant mit Galerie realisiert werden, da diese den Raum architektonisch logisch gestaltet und die zusätzlich geschaffene Fläche gut nutzbar und relativ günstig zu errichten ist; Kosten ca. 80.000 bis 100.000 Euro.

Auf Vorschlag von Erstem Bürgermeister Rupprecht wird die Möglichkeit einer späteren Aufstockung bei der weiteren Planung und Ausführung berücksichtigt. Außerdem wird das Gebäude teilunterkellert, um Stauraum für Technik und Nebenräume zu schaffen und mehr Raum für eine wertvollere Nutzung in den oberirdischen Geschossen freizugeben; Kosten hierfür ca. 200.000 bis 250.000 Euro.
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