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Pressebericht zur Sitzung des Umweltbeirates vom 15.03.2006

27.03.2006

Hauptpunkt der letzten Sitzung des Umweltbeirates war ein Fachvortrag über die Richtlinie zur Behandlung von Bäumen. Als Referent stand dem Umweltbeirat Herr Bodo Siegert von der Firma Nürnberger Baumpflege zur Verfügung.

Nachdem Herr Siegert einige grundsätzliche Aussagen zur Wundbehandlung von Bäumen dargelegt hatte, ging er speziell auf die Behandlung der beiden Linden vor der katholischen Kirche ein. Nach dem Regelwerk „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege“ war die Behandlung an den Bäumen durchgeführt worden. Dem aktuellen Stand der Technik entsprechend wurde auf die Trockenlegung der Faulstelle und Wassertasche verzichtet, da diese Maßnahme auch einen erhöhten Nachsorge- und Pflegeaufwand verursacht hätte. Auch die Kronenreduktion sei infolge der Schwingungsproblematik, die bei urbanen Großbäumen durch die Windverhältnisse in Straßenzügen verursacht wird zwingend notwendig gewesen. Während Herr Schulz vom Bund Naturschutz die Aussagen des Fachmannes anzweifelte, schloss sich die große Mehrheit des Umweltbeirates den Aussagen des Fachmannes an. Auf Nachfrage des Umweltbeiratsvorsitzenden Steuer führte Herr Siegert aus, dass die Linden noch eine Lebenserwartung von bis zu 30 Jahren hätten, wenn sich deren Lebensverhältnisse nicht gravierend verschlechtern würden.

Nächster Punkt des Sachvortrages war der Rückschnitt der Kugelahornbäume in der Hauptstraße. Er wies auf einen irreparablen Schaden im Kronenbereich hin und rechtfertigte den Rückschnitt, der durch den Gartenbautrupp des Marktes vorgenommen worden war. Herr Schlierf, der Leiter der Bauabteilung, führte in diesem Zusammenhang noch einmal detailliert die Gründe für den Rückschnitt aus, verwies auf die Verkehrssicherungspflicht und zeigte auf, dass die vorhandene Pflanzfläche eigentlich für diese Bäume nicht geeignet sei.

Etwas überrascht nahmen die Mitglieder des Umweltbeirates die Aussage von H. Siegert zur Kenntnis, dass sich urbane Großbäume auf Grund der immer schlechter werdenden Lebensbedingungen durchschnittlich nur etwa 60 Jahre erhalten lassen. Auf Nachfrage von H. Teske über den Zusammenhang zwischen Baumscheibengröße und Lebensalter der Bäume führte der Fachmann aus, dass Baumscheiben innerorts mit einer Größe von 10 – 15 m² für viele Großbäume nicht geeignet seien. Hier sei eine Verlangsamung des Wachstums und eine frühzeitige Erkrankung der Großbäume häufig vorprogrammiert.

Nachdem H. Siegert noch einige spezielle Fragen beantwortet hatte, beendete er seinen  Vortrag, der dem Umweltbeirat wichtige neue Erkenntnisse gebracht hatte.

Die Bepflanzung, die Pflege und die Kosten der vielen Feuchter Verkehrsinseln war der nächste Beratungspunkt. Vorsitzender Steuer erläuterte zusammen mit H. Schlierf die umfangreiche Vorlage des Bauhofes und des Hauptamtes. Nach einer ausführlichen Diskussion empfahl der Umweltbeirat einstimmig der Verwaltung eine Bepflanzung nach dem Typ II und Typ III. Denn diese Art der Bepflanzung ist die optisch und ökologisch sinnvollste Variante.

Die im Rahmen des Ortsmarketingprozesses  durchgeführte Aktion „Demma`n Dregg weg“ wurde von H. Söckneck, einem Mitarbeiter des Hauptamtes, dem Umweltbeirat vorgestellt. Der Umweltbeirat unterstützt diese Aktion und einige Mitglieder werden sich auch aktiv daran beteiligen.
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