Jung sein und alt werden

Die Einwohnerzahl in Feucht ist seit Jahren relativ konstant. Unter anderem weil der Markt dank seiner vielfältigen Kinderbetreuungsangebote eine optimale Infrastruktur für Familien mit Kindern bietet. Für mehr als 900 Kinder stehen Betreuungsmöglichkeiten/-plätze zur Verfügung. Woran andere Gemeinden noch engagiert arbeiten, hat Feucht schon geschafft: Alle Kinder im Alter von einem Jahr bis zur vierten Klasse können in Kindertageseinrichtungen betreut werden.

Folgende Einrichtungen stehen dafür zur Verfügung.

In der Schulstraße befinden sich die Grundschule und die Mittelschule, die seit 1987 für mehrere Millionen Euro umgebaut und an aktuelle Standards angepasst wurden. Heute sind es moderne und großzügig ausgestattete Schulen. Ergänzt wird das schulische Angebot durch die Staatliche ReaIschule in der Jahnstraße.

Die beiden Kirchen sowie die rund 90 Vereine in Feucht und Moosbach bieten den Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Als offener Treff steht das aus einer Privatinitiative entstandene Jugendzentrum (JuZ) in der Schulstraße zur Verfügung. Es wird seit 1987 kommunal mit hauptamtlichen Fachkräften geführt.  Ergänzt wurde das JuZ Feucht durch den 2015 eröffneten Jugendraum in Moosbach. Auch das Internetcafe und die Skateanlage sind beliebte Treffpunkte.

In den Sommerferien bieten die örtlichen Vereine den 5- bis 16-Jährigen mit Unterstützung der Gemeinde ein abwechslungsreiches Ferienprogramm, unter anderem mit Sport, Spiel und Ausflügen. Während der Oster-, Pfingst- und Sommerferien sorgt zudem die Ferienbetreuung, die der Markt Feucht zusammen mit dem JuZ organisiert, für Abwechslung.

Um die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde kümmern sich in besonderem Maße die Kirchen und sozial engagierte Vereine wie der Sozialverband VdK, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Sudetendeutsche Landsmannschaft, der Fella-Rentnerbund, die Rheuma-Liga und der Fahrdienst der Rheuma-Liga. In diesen Vereinen und den Altenclubs der evangelischen und der katholischen Kirche sowie der Seniorenbegegnungsstätte der AWO in der Unteren Kellerstraße entstehen wichtige Verbindungen, deren Bedeutung weit über die gemeinsam verbrachte Freizeit hinausgeht.

Für diejenigen, die ambulante Betreuung brauchen, stehen die Diakoniestation des evangelischen Gemeindevereins und die Caritas-Sozialstation der katholischen Kirche bereit, die eng mit den in Feucht niedergelassenen Ärzten zusammenarbeiten. Unterstützung bei der täglichen Lebensbewältigung bieten die begleitenden sozialen Dienste der beiden Vereine an.
Im Haus Heinrich-Schoberth-Weg 3 hat der Markt Feucht 18 Wohnungen speziell für ältere Menschen eingerichtet, die sogenannten altengerechten Wohnungen.
Auf einem Grundstück an der Altdorfer Straße, zentral und doch ruhig in der Nähe des Zeidlerschlosses, sind  50 betreute Wohnungen im „Seniorenzentrum am Zeidlerschloss“ entstanden. Das Seniorenzentrum beherbergt neben der Diakoniestation auch die Verwaltung der Zentralen Diakoniestation Altdorf GmbH. Diese Einrichtungen und der Ausbau der ambulanten Dienste sorgen dafür, dass Feucht auch im Alter ein beliebter Wohnort bleiben kann.

Dreimal im Jahr lädt der Markt seine Seniorinnen und Senioren zu geselligen Veranstaltungen ein: zur Senioren-Prunksitzung in die Reichswaldhalle, zum Seniorennachmittag während der Feuchter Kirchweih in das Festzelt und zu einem Weihnachtskonzert.

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